Weitere Kieztour gegen Compact, Junge Freiheit und Co in Lichtenberg

In Fortführung der Aufklärungs- und Infotouren in Berlin fanden sich am Samstag (28.10.17) erneut 10 Leute zusammen und machten sich in kleinen Teams auf den Weg zu bekannten Verkaufsstellen des Compact Magazins und anderen vergleichbaren Formaten in Teilen Berlin-Lichtenbergs. Wie bereits zuvor teilten wir uns hierfür in Kleingruppen auf und besuchten erneut um die 15 Kioske, Gemischtwarenläden und weitere Anlaufstellen. Hierbei verteilten wir neben den Infoflyern auch wieder Sticker und Briefe mit allen wichtigen Infos zur Compact und weiteren rechten Hetzblätter.

 
Erneut sahen wir uns mit den verschiedensten Reaktionen konfrontiert. Während es insbesondere in persönlich geführten Geschäftsstellen leichter erschien ein Gespräch mit Mitarbeiter*innen zu beginnen, gab es in größeren Ketten deutlich abwehrende und auch vorbereitete Reaktionen. Den Verweis auf fehlende Einflussmöglichkeiten seitens der Mitarbeiter*innen gab es jedoch in beinahe allen Fällen. Der Grad der Sympathie mit unserer Aktion unterschied sich genau wie das bereits bestehende Wissen über die Ausrichtung der verschiedenen Zeitungen ebenfalls deutlich zwischen den verschiedenen Anlaufstellen. Während manche Verkäufer*innen bereits eine gewisse Abneigung gegen den Verkauf insbesondere der Compact durchblicken ließen, verteidigten besonders Mitarbeiter*innen der Babarino-Kette den Verkauf von Compact und der Jungen Freiheit unter dem Schutz der Pressefreiheit. Andernorts wurde auf den Druck der Grossisten verwiesen. In letzterem Fall konnten wir auf verschiedene Umgangs- und Vorgehensweisen verweisen, um diesem Druck etwas entgegenzusetzen.

 
Gerade die letzte und noch weiterräumig ausgelegte Ausgabe des Compact-Magazins macht deutlich, welche Intentionen das Magazin und die dahinterstehenden Personen verfolgen und das es sich hier keinesfalls um einen Teil der tolerierbaren öffentlichen Meinungsbildung handelt. Die Forderung eine rassistisch motivierte Mörderin wie Beate Zschäpe freizulassen darf nicht unwidersprochen bleiben!
Zudem ist in Zeiten der stetig fortschreitenden Zusammenarbeit rechter Akteure wie der PEGIDA-Bewegung, der Identitären Bewegung mit ihrer Galionsfigur Martin Sellner und verschiedenster Rechstextremer Strukturen das Compact-Magazin in der Funktion der Vernetzungsplattform keinesfalls zu unterschätzen.
Es lässt sich also eine gemischte Bilanz für diese Kieztour ziehen. Besonders Betreiber großer Ketten scheinen das Geschäft und den Umsatz mit rechten Hetzblättern wie der Compact und der Jungen Freiheit einer klaren Position gegen Faschismus und Rassismus vorzuziehen. Trotzdem werden wir unser Engagement weiter fortsetzen und auch weitere Kieztouren organisieren, um mehr Menschen mit den dringen notwendigen Informationen über diese Schmierblätter zu erreichen.

 
Wenn ihr selbst Lust habt mal bei dem Kiosk nebenan vorbeizuschauen, könnt ihr euch auf http://www.mykiosk.de darüber informieren, wo die Compact und andere rechte Zeitungen verkauft werden. Wir haben jedoch festgestellt, dass (erfreulicherweise) nicht alle aufgelisteten Verkaufsstellen die Zeitungen auch tatsächlich im Programm haben.

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Vortrag und Diskussion: Wer und was ist das Compact Magazin? Und was dagegen tun?

Das Erstarken rechter und reaktionärer Bewegungen ist derzeit auf vielen Ebenen spürbar. Ein Baustein von menschenverachtender Meinungsmache, Ideologieverbreitung und Mobilisierung sind rechte Zeitschriften. Besonders auffällig ist dabei aktuell das Magazin Compact. Gemeinsam mit anderen ‚alternativen‘ Medien liefert es Deutungsangebote, Schlagwörter und Symbole. Seit seiner Gründung in 2010 hat sich die rechte Postille unter Leitung des Chefredakteurs Jürgen Elsässer zu einem wichtigen Meinungsorgan der Neuen Rechten entwickelt, welches im Umfeld von AfD und Pegida intensiv rezipiert wird.

Auf der Veranstaltung wird es einen Vortrag geben, in dem es um eine inhaltliche Einordnung des Magazins gehen wird. Gehalten wird der Vortrag von einer Person, die zu der Compact geforscht hat. Ausgehend von einem kurzen Abriss der Entstehungsgeschichte des Magazins und einer Einordnung in das Feld der Neuen Rechten, sollen die Inhalte des Heftes, also die zentralen Themen und Diskurse, wie auch deren Wirkungsweisen in den Blick genommen werden. Darüber hinaus soll die Kampagne ‚No Compact – rechte Hetze stoppen‘  vorgestellt werden, ein Umgang mit dem zunehmenden Einfluss des Querfront-Maganzins und mögliche Gegenstrategien diskutiert werden.

Zeit: Sonntag, 12.11., 18 Uhr
Ort: Schokoladen, Ackerstr. 169, Mitte

Rechte Netzwerke aufdecken: Compact-Konferenz verhindern

Am 25. November 2017 soll in Leipzig die sechste „Compact-Konferenz für Souveränität“ unter dem Titel „Opposition heißt Widerstand“ stattfinden. Für uns heißt dies im Vorfeld und am Tag selbst aktiv zu sein, der Konferenz, ihren Inhalten und ihren Akteur*innen etwas entgegenzusetzen. Unser Ziel ist: stören, erschweren, verhindern.

Doch warum ist eine Auseinandersetzung mit einer einzelnen Veranstaltung bzw. einer einzelnen Zeitschrift eigentlich so wichtig? Wir wollen versuchen, einige Aspekte dieser Frage im Nachfolgenden zu beleuchten.

WER UND WAS IST EIGENTLICH COMPACT?

Compact ist ein seit 2010 monatlich erscheinendes Magazin, welches als Querfront-Projekt gestartet wurde und inzwischen als medialer Arm von Pegida über die Alternative für Deutschland (AfD) bis zu den Identitären gilt. Nach Recherchen der Zeitung „Die Zeit“ hat es eine Auflage von 70.000 Exemplaren. Die Redaktion versteht Compact als Kontrapunkt in einer angeblich „gleichgeschalteten“1 Medienlandschaft von „Einheitsmedien“2, die von wenigen Verlagsgruppen wie der Axel Springer SE, Hubert Burda Media, Bertelsmann, der Funke Mediengruppe und den „Systemparteien“3kontrolliert würde. Compact sieht sich somit als Gegenbild und begründet die Theorie der gleichgeschalteten Medien mit dem starken Einfluss der USA. Deutschland sei schließlich kein souveränes Land.

Anfangs schrieben öffentlich bekannte Personen wie Peter Scholl-Latour und Thilo Sarrazin regelmäßig Beiträge und nahmen an Konferenzen als Referenten teil4. Seit 2013 trägt es den Zusatz „Magazin für Souveränität“. Souveränität meint dabei vor allem die angeblich fehlende Souveränität der Deutschen. Als Chiffre steht die herbeigesehnte Souveränität dabei für alles, wonach sich die Rechte sehnt: mehr Nationalismus und weniger EU, mehr „wir hier unten“ und weniger „die da oben“, und überhaupt sei Deutschland kein eigenständiger Staat.

Geschäftsführer ist Kai Homlius, der zusammen mit Mario Rönsch einer der Administratoren der berüchtigten, inzwischen gelöschten Facebook-Seite „Anonymous.Kollektiv“ war5, die vor allem mit Falschmeldungen und Verschwörungstheorien vorrangig gegen Menschen mit Migrationshintergrund Stimmung machte. Herausgeber Elsässer hat inzwischen die Zusammenarbeit mit Rönsch eingestanden.6

Unter anderem schreibt auch der ehemalige Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz Thüringen Helmut Roewer mit, in dessen Ägide die Gründung des NSU fällt und der immer wieder mit Relativierung des rechten Terrorismus aufgefallen ist.7

Obwohl Compact unabhängig sein will, fällt auf, dass viele Artikel nicht selbst recherchiert wurden, sondern die von der sog. „Lügenpresse“ ermittelten Daten und Fakten zum Teil eigenwillig wieder zusammengesetzt werden. Stellenweise werden ganze Sätze kopiert, was diesen Fakt verdeutlicht.

AFD UND COMPACT, MEHR ALS FLÜCHTIGE BEKANNTE

Die Schwerpunktsetzung des Magazins ist seit 2015 die Hetze gegen Geflüchtete und die Verbreitung menschenfeindlichen Gedankengutes – also vorrangige Themen der AfD. Das Magazin verbreitet Hass und Hetze im Sinne der Partei und diese bekommt den Zuspruch in Form von Wähler*innenstimmen. Im Wahlkampf wurde dann komplett auf Wahlwerbung für die AfD umgestellt. Vorrangiges Ziel war es, die AfD als parlamentarischen Arm der völkischen Bewegung zu platzieren.

Die Zusammenarbeit und Wahlkampfunterstützung erfolgte aber auch direkt. So bekam André Poggenburg kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt einen exklusiven Live-Auftritt und konnte hier die Ziele der AfD verbreiten.8 Die Zusammenarbeit setzte sich mit dem Auftritt Poggenburgs bei der letzten Konferenz fort. Aber auch andere Vertreter*innen des rechtsradikalen Flügels der AfD sind willkommene Partner*innen für Elsässer.9

Das Magazin verfolgt also seit 2010 systematisch den von der NPD einst postulierten „Kampf um die Köpfe“, dessen Erfolge sich in den Wahlergebnissen der AfD widerspiegeln. Eine unheilige Allianz.

Interessant wird das Zusammenspiel besonders, wenn ein weiterer Effekt betrachtet wird: durch Compact bekommt die AfD nicht nur kostenlose Wahlwerbung, die Anhäng*innenerschaft zahlt sogar dafür mit dem Kauf des Magazins oder der Teilnahme an der kostenpflichtigen Konferenz.

DER CHEFREDAKTEUR

Der Herausgeber und Chefredakteur des Compact-Magazins ist Jürgen Elsässer. Politisch engagierte er sich u. a. beim Kommunistischen Bund in Stuttgart und publizierte in diverser linker Presse wie Bahamas, Jungle World, Junge Welt, Konkret und Neues Deutschland. Er war einer der prominenten Vertreter der antideutschen Bewegung. Seit der Jahrtausendwende kam es zum sukzessiven Bruch mit der linken Szene. So trennten sich Junge Welt, Jungle World und auch die Konkret aufgrund seiner Positionen zum Irakkrieg von ihm. Zitate wie „Mit Staatsknete wird Multikulti, Gendermainstreaming und die schwule Subkultur gefördert, während die Proleten auf Hartz IV gesetzt werden und sich oft auch keine Kita, kein Schwimmbad und keine warme Wohnung mehr leisten können“10, waren darauf öfter zu hören.

Seit Bestehen des Magazins bestimmt er maßgeblich seine Ausrichtung mit. Heute ist Elsässer gern gesehener Gast auf Veranstaltungen von Pegida und seinen Ablegern.11

Seine Argumentation ist stets die gleiche. Als selbst ernannter „Volksvertreter“ spricht er diesen Titel allen Repräsentant*innen der Parteien abseits der AfD ab. Diese würden vielmehr im Auftrag heimlicher Kräfte agieren. An sich bereits ein antisemitisches Stereotyp wird Elsässer auch konkret und bedient antisemitische Mythen, wenn er bspw. der jüdischen Familie Rothschild finstere Machenschaften zur Knechtung der Massen unterstellt. Kapitalistische Produktionsweise wird auf die Handlungen einzelner Konzerne und Personen reduziert. Die reale Ungleichheit innerhalb der Gesellschaft sieht Elsässer befriedet in der Besinnung auf Blut und Boden. Soziale Kämpfe werden zu ethnischen Konflikten umgelogen und ein Keil zwischen proletarisierte Menschen getrieben. Folgerichtig trat Elsässer Karl Marx‘ Anliegen mit Füßen, als er am 1. Mai 2017 bei Pegida davon sprach: „Proletarier und Patrioten aller Länder vereinigt euch!“12

Entgegen der Forderung eines guten Lebens für alle wird somit eine falsche Einheit beschworen, die an Unterdrückung und Ausbeutung nichts auszusetzen weiß. Vielmehr wird am Prinzip von Herrschern und Beherrschten festgehalten. Die permanente Opferrolle und das Gestammel über die einzig wirkliche Vertretung des Volkes ist an Lächerlichkeit schwer zu überbieten. Der simplen Welterklärung folgt die wahnhafte Vorstellung, jede Kritik an solchen völkischen Vorstellungen seien staatlich gesteuert und Gegenprotest gar bezahlt.

DIE KONFERENZ

Die jährlich an wechselnden Orten stattfindende Konferenz dient vor allem der Vernetzung und dem Austausch verschiedenster rechter Akteuer*innen. Die diesjährige „Oppositionskonferenz“ wurde bereits vor der Bundestagswahl wie folgt beworben: „Wie können wir Deutschland retten? Auf der 6. Compact-Souveränitätskonferenz diskutieren die wichtigsten Vertreter der parlamentarischen und außerparlamentarischen Opposition.“ Die als „Opposition“ eingeladenen Referenten sind allesamt völkische Ideologen, deren autoritäre Krisenlösungen Zwangskollektive ohne individuelle Freiheiten zum Ziel haben.

DIE REDNER

Oliver Hilburger, angekündigt als „oppositioneller Betriebsrat“, ein Mitbegründer von Zentrum Automobil e.V.13 – einer rechten Gewerkschaft – und ehemaliges Mitglied der 2010 aufgelösten Nazi-Band „Noie Werte“14 soll zum Thema „Den Widerstand in die Betriebe tragen“ sprechen.

Gemeinsam ist den Besucher*innen der Compact-Konferenz, dass sie sich für die „wahre Opposition“ halten: von Linkspartei bis CSU seien alle „dem Volk“ und Deutschland feindlich gesonnen und arbeiteten mit Gleichstellungspolitik, Bildungsplänen, Einwanderungspolitik und „Lügenpresse“ am Untergang. So können sich die Teilnehmenden allzeit als Tabubrecher*innen gegen „political correctness“ und als Opfer eines vermeintlich anti-deutschen Establishments darstellen: in feinster „Das-wird-man-ja-noch-sagen-dürfen“-Manier bedient die Compact jedes menschenverachtende Ressentiment.

Martin Sellner und Lutz Bachmann sollen auf der Konferenz zu den „nächsten Aufgaben der außerparlamentarischen Bewegung“ diskutieren. Bachmann, der selbst ständig mit dem Gesetz im Konflikt steht, hat es mit Pegida geschafft, eine faschistoide außerparlamentarische Bewegung zu schaffen, die erfolgreich die Vorfeldarbeit für die AfD geleistet hat. Neben der Hetze gegen „das System“ und „die etablierte Politik“, steht bei Pegida der Hass gegen „den Islam“ im Mittelpunkt. Hier werden Ängste geschürt, Tatsachen verdreht, falsche Informationen verbreitet und so der Keim für Hass und Angriffe auf Menschen mit Migrationsgeschichte gelegt. Es ist ein permanentes Zündeln, welches gerade in Sachsen auf einen Nährboden kultureller Selbstgenügsamkeit und latenter Fremdenfeindlichkeit fallen konnte.15

Sellner, einer der Anführer der rechten Identitären Bewegung Österreich, versucht auch in Deutschland rechtsradikale Hetze besonders unter jungen Menschen salonfähig zu machen. Mit ihrem ethnopluralistischkulturrassistischem Konzept kodiert die Identitäre Bewegung „Rasse“ als „Kultur“ um und verpackt damit ihre rassistischen Inhalte in jovialer Geste. Die Identitäre Bewegung folgt damit dem Ansatz der Neuen Rechten, denen der Rassismus ohne Verwendung des Begriffes Rasse innewohnt. Sie behaupten, jedes Volk besäße eine eigene Kultur und eine Vermischung derer würde zum Aussterben der eigenen führen.

Ein Grundgedanke rechter Theorien wird deutlich: gesellschaftliche Verhältnisse werden mit vermeintlich natürlichen, geradezu biologischen Kategorien erklärt und nicht als historisches Spannungsverhältnis sozialer Kämpfe. Kultur wird vorgeblich als nationale Eigenschaft über Geburt und Familie vermittelt. Die latente Gefahr dieses Konzeptes wird deutlich, wenn all die popkulturellen Bezüge der Identitären Bewegung als Stilelement einer vorgeblich kosmopolitischen Kommunikation aufgezeigt werden. So sehr auch von Vielfalt und nicht von Rassismus die Rede sein mag – im Kern bleibt der Ethnopluralismus eine Idee von erzwungenen Kollektiven, welche von Ausgrenzung und fehlender Individualität bestimmt ist. Die „Schicksalsgemeinschaft“ genießt immerzu Vorrang und wird mit modernen Mythen und Märchen untermauert.

UNSERE ANTWORT

Wir wollen aufklären

Bezugnehmend auf die erfolgreiche, gleichnamige Kampagne in Berlin wollen wir Material zur Verfügung stellen, mit dem jede*r Aktive an die Vertriebsstellen des Magazins im Kiez herantreten und die Besitzer*innen aufklären kann. Wir wollen erreichen, dass die Compact-Verkaufsstellen in Leipzig deutlich reduziert werden.

Wir wollen informieren

Wir planen Informationsveranstaltungen. Hier wollen wir breit informieren und möglichst viele Menschen über das Compact-Netzwerk aufklären und den Protest gegen die Konferenz vorbereiten. Es ist notwendig, immer wieder auf die Netzwerke des neuen Faschismus hinzuweisen und die Zusammenhänge deutlich zu machen. Der zentrale Angriff der vermeintlichen „Opposition“ richtet sich gegen die universellen Menschenrechte bzw. die Gleichheit aller Menschen. Ihr Ziel ist die Errichtung eines autoritären Systems.

Wir wollen verhindern

Wir wollen an den erfolgreichen Protest gegen die Compact-Konferenz 2013 in Schkeuditz anknüpfen. Damals gelang es uns, die Anfahrt und die Durchführung der Konferenz massiv zu stören.

Wir sind ein Zusammenschluss unterschiedlicher linker politischer und gewerkschaftlicher Gruppierungen, von Initiativen, Bündnissen, Einzelpersonen, Organisationen und Vereine. Eine Konferenz, die antisemitische, rassistische, völkische, antifeministische, LGBTI-feindliche Positionen verbreitet, werden wir nicht unwidersprochen stattfinden lassen.

Compact-Konferenz – stören, erschweren, verhindern!


ERSTUNTERZEICHNENDE

Aktionsnetzwerk »Leipzig nimmt Platz«
Antifa Klein-Paris
Antifaschistische Herzigkeit
Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD Leipzig
Bündnis 90/Die Grünen Leipzig
Evangelische Sudierendengemeinde (ESG) Leipzig
Frauenkultur Leipzig
Grüne Jugend Sachsen
Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage
Junge GEW Sachsen
Jusos Leipzig
Jusos Sachsen
Kampagne »No Compact – rechte Hetze stoppen!« Berlin
Linksjugend Leipzig
Netzwerk Leipzig – Stadt für alle
No Halgida (Halle/Saale)
Queer Refugees Network
Say it Loud e. V. Leipzig
Solidaritäts-Kampagne Dazusetzen! Leipzig
ver.di Jugend Leipzig-Nordsachsen
Werk 2 Kulturfabrik Leipzig e. V.Adam Bednarsky: Stadtrat, Vorsitzender Die Linke. Leipzig
Cornelia Falken: MdL Sachsen, Die Linke
Matthias Jobke: Vorstandssprecher, Bündnis 90/Die Grünen Leipzig
Jürgen Kasek: Landesvorstandssprecher, Bündnis 90/Die Grünen Sachsen
Lothar König: Pfarrer (Jena)
Ines Kuche: ver.di-Bezirksgeschäftsführerin Leipzig-Nordsachsen
Christin Melcher: Landesvorstandssprecherin, Bündnis 90/Die Grünen Sachsen
Juliane Nagel: Stadträtin Leipzig und MdL Sachsen, Die Linke
Sören Pellmann: Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Leipzig, MdB, Die Linke
Irena Rudolph-Kokot: Landesvorsitzende der AfA, SPD Sachsen
Katharina Schenk: Stadträtin SPD, Leipzig
Annalena Schmidt: Historikerin
Sarah Ulrich: Journalistin
Fabian Wolff: Stellv. Vorsitzender GEW LeipzigWeiteres Mitzeichnen ist möglich per nocompact@riseup.net.

WEITERE UNTERZEICHNENDE

el libro
Prisma/IL Leipzig
Meta Mukasa, Leipzig
Buchhandlung drift e.V. (in Gründung)


Weiterlesen:

  • Felix Schilk: Souveränität statt Komplexität. Wie das Querfront-Magazin ›Compact‹ die politische Legitimationskrise der Gegenwart bearbeitet, Unrast-Verlag, Münster 2017, ISBN 978-389771-768-8
  • Kevin Culina / Jonas Fedders: Im Feindbild vereint. Zur Relevanz des Antisemitismus in der Querfront-Zeitschrift Compact, edition assemblage, Münster 2016, ISBN: 978-396042-004-0
  • kreuzer — Das Leipzig Magazin (Zeitschrift), Ausgabe April 2016, S. 18 ff.
  • Markus Liske / Manja Präkels (Hg.): Vorsicht Volk!, Verbrecher-Verlag, Berlin 2015, ISBN: 978-3-95732-121-3
  • Jutta Ditfurth: Warum ich vor das Bundesverfassungsgericht gehe, Frankfurt/Main, 2015, PDF: http://www.jutta-ditfurth.de/dl/dl.pdfa?download=Ditfurth-Verfassungsbeschwerde-Antisemitismus-Prozess-20151110.pdf

QUELLEN

2) Editorial in COMPACT 9/2013 von Jürgen Elsässer

9) Armin Paul Hampel, Vorsitzender der AfD Niedersachsen – COMPACT-Live am 03. März in Northeim; Höcke im Exklusivinterview im COMPACT-Wahlstudio am 4. September 2016 in Schwerin uvm.

10) „junge Welt“, Ausgabe 19. September 2006

15) Ministerpräsident Stanislaw Tillich nach der Bundestagswahl 2017: „Ich unterstütze [die] Forderung nach einem Kurs „Mitte-rechts“.“ https://www.morgenpost.de/politik/article212091167/Stanislaw-Tillich-Das-Wahlergebnis-geht-mir-sehr-nahe.html

Kieztour gegen rechte Zeitungen im Wedding

Im Rahmen der Kampagne „No Compact – Rechte Hetze stoppen“ haben wir am Freitag den 06.10.17 eine Kieztour gegen rechte Zeitungen durch Berlin-Wedding gemacht. Mit etwa 10 Leuten, aufgeteilt in kleinen Teams, besuchten wir rund 15 Verkaufsstellen – Pressefachgeschäfte, Spätis und Tankstellen- von Compact und anderen rechten Medien. Ausgestattet mit Infomaterial, Stickern und einem Brief an die Betreiber*innen informierten wir die Mitarbeiter*innen und Betreiber*innen über die rechten Schmierblätter und sprachen mit ihnen über Möglichkeiten die rechten Zeitungen aus den Regalen zu nehmen.

Die Reaktionen waren unterschiedlich. Viele Betreiber*innen wussten nicht, dass Compact und Junge Freiheit rechte Blätter sind und zeigten sich interessiert an unseren Infos. Es entwickelten sich Gespräche, manche äußerten Sympathie für unsere Aktion. Einige kündigten an, dem zuständigen Pressevertrieb (Grossisten) um eine Abbestellung des Magazins zu bitten. Die sympathischste Reaktion lässt sich in den Worten zusammenfassen: „Diesen Nazischeiß verbrennen wir sofort!“
Wir begegneten aber auch der Aussage, etwa dass man als einzelner Betrieb nichts machen könne, schließlich entschieden die Grossisten darüber welche Zeitungen im Regal landen. Andere warfen links und rechts zusammen und wollten die Junge Freiheit nun zur PKK-Zeitung unter den Ladentisch verbannen. Einige Mitarbeiter*innen schienen geschult im Umgang mit Besuchen wie unseren und verwiesen auf die Presse- und Meinungsfreiheit.

Das Compact-Magazin jedoch ist nicht ein Magazin unter vielen anderen, sondern ein wichtiger Akteur innerhalb der Neuen Rechten. Die regelmäßigen Konferenzen mit Kadern der extremen Rechten (die nächste Konferenz u.a. mit IB-Youtubestar Martin Sellner und Pediga-Gründer Lutz Bachmann findet am 25.11.17 in Leipzig statt. Achtet auf Ankündigungen!), Schulungen für AfD Parlamentarier*innen sowie Auftritte des Compact-Chefredakteurs Jürgen Elsässer bei Pegida sind Beispiele dafür. Die rassistische, anti-feministische und antisemitische Hetze sind Motor der faschistischen Gewalt und des Rechtsrucks in der Gesellschaft. Dagegen können sich auch Kioskbetreiber*innen positionieren: Indem die Compact unterm Ladentisch verschwindet, rechte Zeitungen in der hintersten Ecke unter anderen Blättern versteckt werden oder mit einem Aufkleber in der Scheibe.

Insgesamt ziehen wir ein positives Fazit unserer Aktion. Wir kamen mit vielen Kioskbetreiber*innen und Mitarbeiter*innen im Kiez ins Gespräch über den Rechtsruck und rechte Zeitungen. Im diesem Sinne verstehen wir unsere Kieztour als einen Beitrag zu einer antifaschistischen Nachbarschaftsarbeit. Weitere Touren in anderen Kiezen sind geplant.

Wenn ihr selbst Lust habt mal bei dem Kiosk nebenan vorbeizuschauen, könnt ihr euch auf http://www.mykiosk.de darüber informieren, wo die Compact und andere rechte Zeitungen verkauft werden. Wir haben jedoch festgestellt, dass (erfreulicherweise) nicht alle aufgelisteten Verkaufsstellen die Zeitungen auch tatsächlich im Programm haben. Einen ausführlichen Bericht zu einer weiteren Kieztour gegen rechte Zeitungen in Neukölln findet ihr hier: https://www.antifa-berlin.info/news/1349-kiosktour-gegen-rechte-zeitungen-in-neuklln

Vortrag und Buchvorstellung: „Im Feindbild vereint. Zur Relevanz des Antisemitismus in der Querfront-Zeitschrift Compact“

Eine Veranstaltung der Autonome Neuköllner Antifa im Rahmen des Antifa-Tresen.


Die seit 2012 jährlich abgehalteten Konferenzen des Magazin „Compact“ sind ein Stelldichein Verschwörungsgläubiger aller Couleur mit neurechten Ideolog_innen von der AfD über die „Identitäre Bewegung“ bis hin zu Götz Kubitscheks Thinktank „Institut für Staatspolitik“. Fanden die Veranstaltungen in der Vergangenheit meistens in Berlin statt, wird in diesem Jahr am 25.November als Tagungsort der Raum Leipzig angegeben. Chefredakteur und Mitherausgeber des „Compact“-Magazins ist der Ex-Linke Jürgen Elsässer.

„Mein Name ist Jürgen Elsässer und meine Zielgruppe ist das Volk!“ – mit diesen Worten beginnt Elsässer viele seiner Reden; egal, ob bei den Aufmärschen der völkisch-rassistischen Pegida-Bewegung, den verschwörungsideologischen Montagsmahnwachen oder den antifeministischen Protesten der „Besorgten Eltern“. Auch in seinem Magazin „Compact“ wird die Vereinigung verschiedener politischer Spektren praktiziert: Durch positive Bezüge auf rassistische Publizisten und die Neue Rechte auf der einen sowie auf Teile der Linkspartei und als „links“ geltende Proteste wie die Montagsmahnwachen auf der anderen Seite arbeitet das Magazin auf eine „Querfront“ hin. Konstitutiv für Inhalte der Zeitschrift ist der Glaube an eine alles umfassende Weltverschwörung.
Bei einer genaueren Analyse zeigt sich, dass in einer Vielzahl der Artikel antisemitische Denk- und Argumentationsmuster aufgerufen und reproduziert werden. Der Antisemitismus fungiert in gewisser Hinsicht als „kleinster gemeinsamer Nenner“ gegensätzlicher politischer Strategien. Mit einer stetig wachsenden Auflage, engen politischen Kontakten und einem großen publizistischen Netzwerk nimmt die Compact die wohl größte Rolle unter den sogenannten „alternativen Medien“ ein. Aus den reaktionären Protesten der vergangenen Jahren schlug die Compact politisch und ökonomisch Kapital.

In seinem Vortrag wird Jonas Fedders, einer der beiden Autoren von „Im Feindbild vereint. Zur Relevanz des Antisemitismus in der Querfront-Zeitschrift Compact“, ausgehend von einer Übersicht über historische Querfront-Bewegungen eine inhaltliche und politische Einordnung der Zeitschrift vornehmen. Ein besonderer Fokus wird dabei auf ihren verschwörungsideologischen und antisemitischen Kern gelegt. Darüber hinaus sollen die Kontakte in die AfD, Pegida und friedensbewegte Proteste eingeordnet und ein Umgang mit dem zunehmenden Einfluss des Querfront-Magazins diskutiert werden.

Im Juni diesen Jahres ist in Berlin die Kampagne „No Compact – rechte Hetze stoppen“ (https://nocompact.wordpress.com/) gestartet, ein_e Vertreter_in wird zu Beginn über die Arbeit und geplante Aktionen informieren.

12.10.2017 | 20 Uhr I Projektraum H48 (Hermannstaße 48, Neukölln) (2.HH 1.0G)*

* Bei „Projektraum“ klingeln

Compact Vertrieb besucht – Kampagnenauftakt gegen das Compact-Magazin

Am Donnerstag, den 1.06.2017 wurde der Berliner Grossist V.V. Vertriebsvereinigung Berliner Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten GmbH & Co. KG in der Egelingzeile 6 in 12103 Berlin-Schöneberg mit Konfetti, Rauch, Farbe, Flyern und Stickern besucht und das Unternehmen aufgefordert, den Vertrieb des Compact-Magazins einzustellen.

Hier der Link zum Video der Aktion: https://twitter.com/NoCmpct/status/871793763068379137

Der Grossist organisiert neben zwei weiteren Zeitungsgroßhändlern in Berlin, dem Berliner Presse Vertrieb GmbH & Co. KG (Ullsteinstr. 89, 12109 Berlin-Schöneberg) und der Presse Vertrieb GmbH & Co. KG Berlin (Digitalstraße 7, 15366 Hoppegarten), den Verkauf des Compact Magazins in Berlin. Wir haben die Unternehmen vor einigen Wochen per Mail aufgefordert, den Vertrieb des Compact-Magazins einzustellen, bekamen darauf aber keine Antwort. Daher haben wir uns entschieden, unsere Forderung persönlich zu übergeben und das war nur der Anfang.
Wir werden auf diesem Blog in Zukunft über weitere Infos zur Compact, den Vertriebsstrukturen des rechten Magazins und über Aktionen der Kampagne informieren.

Hier noch die Mail an die Berliner Großhändler:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wenden uns an Sie, da wir erfahren haben, dass Sie für den Vertrieb der Zeitschrift „Compact“ im Berliner Raum verantwortlich sind. Seit ihrer Gründung 2010 hat sich die rechte Postille unter Leitung des Chefredakteurs Jürgen Elsässer zu einem wichtigen Meinungsorgan der Neuen Rechten entwickelt. Die Titelbilder von „Compact” werden z. B. immer wieder auf rechten Demonstrationen von Pegida und Co. als Plakate verwendet. Inhaltlich stellen die Beiträge des Magazins den Grundstein für rechte Meinungsmache, Ideologieverbreitung und Mobilisierung dar.

Aber das ist doch Meinungsfreiheit?! Das sehen wir anders.
Neben frauenverachtenden Positionen finden sich in vielen Texten rassistische Positionen und Hetze gegen Geflüchtete und andere sozial marginalisierte Personen. Dies überschreitet unserer Ansicht nach die Schwelle dessen, was in einer Gesellschaft, die sich zur Achtung der Menschenwürde verpflichtet hat, sagbar sein sollte. Neben der Verbreitung von Verschwörungstheorien dient die „Compact“ außerdem als Vernetzungs- und Austauschbecken für die Rechte Bewegung. Neue und alte Rechte, Neonazis, AfDler_innen, Burschenschaftlern, bis zur Identitären Bewegung diskutieren Strategien und laden zu Kongressen ein. Wie eng die Verbindung der rechten Hetze des Magazins zu rechtsterroristischer Gewalt ist, zeigt sich an Aufrufen zum bewaffneten Widerstand aus dem brandenburgischen Nauen vom Februar 2016. Unbekannte druckten auf Flugblättern eine Anleitung zum Bau von Bomben neben einen Aufruf, der größtenteils von der Website der „Compact“ kopiert war.

In einem gesellschaftlichen Klima, in dem rassistische Hetze immer stärker an Boden gewinnt und die Angriffe auf geflüchtete Menschen drastisch zunehmen, sehen wir es als absolut notwendig an, Diskurse zu unterbrechen und AfD und Co keinen Raum zu lassen. Daher fordern wir Sie auf, den Vertrieb der „Compact“ einzustellen und keine Kioske und Zeitungsläden mehr zu beliefern.

Falls Sie rechtliche Bedenken haben, ist es gewiss hilfreich, Anwält_innen um Hilfe zu bitten, da diese in der Regel Lösungen für juristische Probleme finden.

Initiative “No Compact – rechte Hetze stoppen!”, Berlin 2017

No Compact – rechte Hetze stoppen!

Neue und alte Rechte, Neonazis, AfDler*innen, Burschenschafter,
Identitäre etcpp. pöbeln auf der Straße und in Parlamenten, greifen
Migrant*innen und Geflüchtete an, verbreiten rassistische Hetze im Netz
oder treffen sich zu inhaltlichen Veranstaltungen. Das Erstarken rechter
Bewegungen ist derzeit auf vielen Ebenen spürbar. Ein Baustein von
rechter Meinungsmache, Ideologieverbreitung und Mobilisierung sind
rechte Zeitschriften. Besonders auffällig ist dabei aktuell das Magazin
“Compact”. Seit seiner Gründung 2010 hat sich die rechte Postille unter
Leitung des Chefredakteurs Jürgen Elsässer zu einem wichtigen
Meinungsorgan der Neuen Rechten entwickelt.

Wofür steht das Compact-Magazin?
Das Monatsmagazin druckt vor allem als rechtspopulistisch und
verschwörungstheoretisch einzuordnende Inhalte ab, verfolgt aber auch
eine Querfrontstrategie. Der Chefredakteur Jürgen Elsässer ist zur
Symbolfigur für die Pegida-Bewegung geworden und tritt regelmäßig bei
deren Demonstrationen und anderen rassistischen Veranstaltungen auf.
Compact unternimmt außerdem große Anstrengungen, um die
unterschiedlichen Akteur_innen der neu-rechten Bewegungen auf jährlichen
Konferenzen miteinander zu vernetzen. Parteipolitisch ist das Magazin
eng mit der AfD verzahnt und macht Wahlkampf im Sinne der
Rechtspopulist_innen. Dabei unterstützt es besonders den
Rechtsaußen-Flügel der AfD um Björn Höcke oder André Poggenburg. Auch
die Verbindung zur militanten rechten Szene ist eng, hier wird die
Zeitschrift zum Vorlagengeber: Im brandenburgischen Nauen druckten
Unbekannte im Februar 2016 einen Aufruf zum bewaffneten Widerstand,
neben einer Anleitung zum Bau von Bomben fand sich ein Text, der
größtenteils von der Webseite der “Compact” kopiert war.

Es gibt also viele gute Gründe, etwas gegen die “Compact” (und andere
rechte Zeitschriften) zu unternehmen! Unsere Idee: “Compact” aus den
Verkaufsregalen vertreiben! In etlichen Spätis, Kiosken, Supermärkten
oder Bahnhofsbuchhandlungen wird das rechte Magazin angeboten.
Wir wollen über Autor*innen und Vertriebsstrukturen von “Compact” informieren, uns über mögliche Gegenstrategien austauschen, zum Besuch von Akteur*innen einladen und den Austausch mit Verkäufer*innen und Mitarbeiter*innen in Kiosken suchen.
Mit der Kampagne konzentrieren wir uns vorrangig auf “Compact”, weil sie aktuell ein wichtiger und ziemlich präsenter Akteur ist, aber noch nicht in so einer langen und stärker bekannten rechten Tradition wie z.B. die “Junge Freiheit” steht.

Vielfältige Aktionen sind möglich: Neben dem Besuch von Kiosken sind Kundgebungen, Kiezspaziergänge oder massive schriftliche Beschwerden an renitente Händler_innen, Redaktionen, Verlagen oder Autor_innen denkbar. Unsere Solidarität haben natürlich auch farbreiche Aktionen oder das einfache praktische Verschwindenlassen der Zeitschrift aus den Regalen.

Initiative “No Compact – rechte Hetze stoppen!”, Berlin 2017